Stadt der Optik - Rathenow

Seit dem 13. Mai 2013 führt die Stadt Rathenow offiziell die Zusatzbezeichnung „Stadt der Optik“.

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Im Jahre 1896 gab es in Rathenow über 160 optische Betriebe. Schon zur damaligen Zeit hatte sich Rathenow den Ruf als „Stadt der Optik“ erworben. Zur zweitgrößten und bekanntesten Firma, insbesondere auf dem Gebiet der Brillenglasfertigung, entwickelte sich das Unternehmen „Nitsche & Günther“.

Die Geschichte der optischen Industrie in Deutschland ist eng mit der Geschichte der Familie Duncker aus Rathenow verbunden. Im Wesentlichen haben drei Angehörige dieser Familie, Johann Heinrich August Duncker, sein Sohn Eduard Duncker und später dessen Neffe Emil Busch, die Anfänge der optischen Industrie in Rathenow geprägt.

Viele Jahrzehnte arbeiteten mehrere Tausend Menschen in diesem Bereich. Nach 1949 avancierte Rathenow beispielsweise zum alleinigen Fabrikationsort für Brillengläser in der DDR.